wirBERLIN gGmbH

Was macht wirBERLIN?

Das Zusammenleben einer Gesellschaft wird maßgeblich durch Begegnungen und gemeinsames Erleben geprägt. Öffentlichen Räumen wie, Parks und Grünanlagen kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Hier treffen gerade in Berlin eine Vielzahl verschiedener Kulturen, Weltansichten und Lebenshintergründe aufeinander.

Es ist daher zwingend, gerade in einer wachsenden Stadt wie Berlin alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Attraktivität und die Qualität dieser Orte zu erhalten. Seit 2011 ist dies Kernthema unserer Initiative. So haben wir u.a. mit viel bürgerschaftlichem Engagement einen jährlichen Aktionstag in Berlin initiiert, um die Qualität städtischer Lebensräume zu gestalten und den erweiterten Nutzungsanforderungen gerecht zu werden.

In den vergangenen Jahren haben sich mehr als 60.000 Menschen in ca. 2.000 Projekten mit verschiedenartigsten Aktionen für dieses Thema engagiert.

Wie sind Sie darauf gekommen, die Initiative ALLES IM FLUSS zu gründen?

Im Laufe der letzten Jahre fokussierte sich immer mehr das Interesse vieler Engagierter auf den Zustand der Berliner Seen und Gewässer. Gerade in den schönen und heißen Sommermonaten wurde viel Müll an den Badestellen und wassernahen Parkanlagen hinterlassen. Es war  Aufreger und Anlass, der dazu führte, gemeinsam mit Jan Edler und seinem Flussbad e.V. nach Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem zu suchen. Unser Projekt „Alles im Fluss – damit nicht reinkommt, was nicht reingehört“  wurde am 10.10.2017 gegründet.

Gibt es bei wirBERLIN gGmbH bereits laufende oder geplante Maßnahmen zur Reduktion von Plastikmüll?

Natürlich beginnen wir mit unseren Überlegungen, was man tun kann, immer bei uns selbst und leben das auch. Aber wir versuchen, durch Anregungen und Tipps bei unseren Veranstaltungen möglichst viele Menschen einzubeziehen. Zum Beispiel mit unseren Taschenaschenbechern, denn neben dem Plastikmüll sind gerade  Zigarettenkippen in der Umwelt eine große Herausforderung, die ebenfalls viel Aufmerksamkeit verdient.

Welches konkrete Projekt zur Reduktion von Plastikmüll möchten Sie den ALLES IM FLUSS – Mitglieder*innen / Partner*innen vorstellen?

In diesem Jahr ist wirBERLIN der Veranstalter des World Cleanup Days in Berlin. Mit vielen Aktionen wollen wir am 21.9.2019 von Berlin aus ein starkes Signal in die Welt senden, dass wir uns mit einer großen Zahl von engagierten Bürgern und Bürgerinnen zusammen für eine saubere und nachhaltige Welt einsetzen.

Sehen Sie in diesem Projekt Ideen und Potentiale, die in das alltägliche Leben der Menschen übertragen werden können?

Darum Geht es!  Am 21.9. wollen wir nicht nur mit  „Cleanup´s“ gegen die zunehmende Vermüllung des Globus demonstrieren, sondern rund um die Thematik eine Veranstaltung auf dem Steinplatz in Charlottenburg durchführen. Unter dem Titel „THINK GLOBAL – ACT LOCAL“ wird es ein großes Angebot an Infoständen der verschiedensten Initiativen, Vereine und Projekte geben. Dieser Pool an Ideen und Visionen zu einem nachhaltigen Leben wird für jeden interessante Neuigkeiten bereithalten und wir können nur dazu einladen, sich hier am 21.09.19 umzuschauen.

Welche Erfolge im Bereich der Reduzierung von Plastikmüll wünschen Sie sich für die Zukunft?

Zunächst einmal wünschen wir uns, dass der Trend der steigenden Müllberge umgekehrt wird und Jahre folgen, in denen endlich weniger Müll produziert wird als im Vorjahr. Mittelfristig wünschen wir uns ein deutlich verbessertes Recylingsystem und einen verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen und Resourcen. Langfristig wünschen wir uns, dass die Menschen, die Politik und Gesetzgebung, die Produzenten und der Handel in einer gemeinsamen Anstrengung alle Möglichkeiten einer drastischen Reduzierung bis hin zu „zero waste“ ausschöpfen und umsetzen.

Logo von wirBerlin gGmbH
 

wirBERLIN gGmbH

Beate Ernst, Gründerin wirBerlin gGmbH für ALLES IM FLUSS

"Mit vielen Aktionen wollen wir am 21.9. 2019 von Berlin aus ein starkes Signal in die Welt senden, dass wir uns mit einer großen Zahl von engagierten  Bürgern und Bürgerinnen zusammen für eine saubere und nachhaltige Welt einsetzen."

Beate Ernst

Initiatorin